Aufbau

Das Leinenhandling:

Die Leine ist die „Nabelschnur“ zwischen Teamführer (TF) und Hund. Sie verbindet das Team und ist Kommunikationsmittel.
Eine gutes Leinenhandling ist daher das A und O für eine erfolgreiche Arbeit im Bereich Mantrailing
Zu Beginn wird daher das Leinenhandling trocken – ohne Hund – geübt.
 
        
 
Bei dieser Übung wird nicht nur erlernt, wie die Leine richtig zu führen ist, sondern auch, wie sich ein Hund dabei fühlt.
 

Die Eigensuche:

Der Aufbau eines Mantrailing Teams beginnt behutsam, da dies die Basis für eine erfolgreiche Sucharbeit ist. Jeder Hund kann riechen und jeder kann einer Spur folgen, aber dies auf ein Signal hin zu tun und dann der richtigen Spur zu folgen ist die Herausforderung.
Die grundsätzlichen Eigenschaften sind dem Hund in die Wiege gelegt, nicht aber das Suchen von Menschen, schon gar nicht das Suchen von Menschen auf asphaltierten oder betonierten Untergründen.

Begonnen wird daher in der Regel mit der Eigensuche. Warum? Es kommt schon genug Fremdes auf den Hund zu. Mit der Eigensuche kann ihm der Einstieg durch die Suche nach einem bekannten Geruch erleichtert werden.
Den Hund zu motivieren, seine Neugier zu wecken einer bestimmten Spur – zunächst der des Hundeführers – zu folgen ist daher der erste Schritt. Dies verlangt dem Hundeführer jedoch einiges an Techniken ab, um die Motivation – die Neugier - des Hundes auf den Eigentrail zu lenken. Wichtig ist daher, dass der Hundeführer gelernt hat mit seinem Hund richtig zu kommunizieren, was zum Beispiel in einem CreaCanis Team-Bildung-Roots Seminar oder Kurs gelernt werden kann.

aufmerksamer Hund…                            …eine TF die alles gibt!                          Ab geht’s! Folge der Spur!
                       

Hat der Hund den Auftrag verstanden – folge der Spur – wird begonnen kleine Fremdtrails zu legen.
Von Anfang an wird darauf Wert gelegt, dass der Hund den Auftrag – folge der Spur – versteht und nicht durch Anheizen einer Fremdperson mittels Würstelwedelns zu einem Würsteljäger wird.
Es wird ruhig gearbeitet, der Hund soll sich sofort auf seine Aufgabe konzentrieren und nicht auf die sich am Ende des Trails befindliche Person.
Eine Opferbindung gibt es nicht!
Es ist der Auftrag der zählt und die gemeinsame Suche im Team.
 

Der Splittrail:

Die Überprüfung, ob dieser Ausbildungsschritt erfolgreich dem Hund vermittelt werden konnte, findet in Form eines einfachen Splittrails statt. Hierbei entfernen sich zwei Personen gemeinsam vom Hund und trennen sich außerhalb seines Sichtbereichs .
Folgt der Hund der Spur der Person deren Geruchspartikel er präsentiert bekam, kann davon ausgegangen werden, dass er den Auftrag verstanden hat und hierauf nun aufgebaut werden kann.